Auszug aus dem neuen hessischen Fischereigesetz vom 28. April 2023


1.   Es ist verboten, folgende Tiere zu fangen oder zu entnehmen:
Lachs, Stör, Bitterling, Elritze, Flunder, Karausche, Koppe, Maifisch, Quappe, Rheinfelchen,
Schlammpeitzger, Schneider, Steinbeißer, Strömer, Zährte, Zwergstichling, Bachneunauge,
Flussneunauge, Meerneunauge, Edelkrebs, Steinkrebs, Gemeine Teichmuschel, Große
Teichmuschel, Flussperlmuschel, Häubchenmuschel, abgeplattete Teichmuschel, Bachmuschel,
große Flussmuschel, Malermuschel, Erbsenmuschel, Kugelmuschel


2.   Es ist verboten, Fische folgender Arten während der Schonzeit oder wenn ihre Länge außerhalb des
Entnahmemaßes liegt zu fangen oder zu entnehmen:

Fischart: Schonzeit - Entnahmemaß in cm
Aal 15. 9. - 1. 3. 50 – 70
Äsche 1. 3. - 15. 5. 30 – 45
Bach-Meer-Seeforelle 1. 10. - 31. 3. 25 – 60
Barbe 1. 5. - 30. 6. 40 – 60
Hecht 1. 2. - 15. 4. 50 – 90
Karpfen (Wildform) 15. 3. - 31. 5. 45 – 60
Moderlieschen 1. 5. – 30. 6. -----
Nase 15. 3. – 30. 4. 25 – 40
Rotfeder 15. 3. – 31. 5. 20 – 30
Schleie 1. 5. – 30. 6. 25 – 40
Zander 1. 2. – 15.4. (nur Gartensee) ab 50
Das Entnahmemaß wird von der Spitze des Kopfes bis zum Ende der Schwanzflosse gemessen


3.   Verbot schädigender Mittel
Beim Fischfang ist die Verwendung künstlichen Lichts, explodierender, betäubender
oder giftiger Mittel sowie verletzender Geräte mit Ausnahme von Angelhaken an Handangeln
verboten. Fangsysteme, die über mehr als eine Anbissstelle verfügen und dem gleichzeitigen Fang
mehrerer Fische dienen, dürfen nicht verwendet werden. Der Einsatz einer Hegene oder Langleine
ist verboten.


4.   Verwendung von Setzkeschern
(1) Fische dürfen vorübergehend in Setzkeschern gehältert werden; das Hältern ist
auf die unbedingt notwendige Dauer zu beschränken, längstens jedoch bis zum Ablauf des
Kalendertages, an dem die Fische gefangen wurden. Das Zurücksetzen der Fische ist unzulässig.
(2) Es dürfen nur unverletzte Fische gehältert werden. Zeigen die Fische erhebliche
Anzeichen für Stress oder ein unnatürliches Verhalten, ist die Hälterung unverzüglich zu beenden.
(3) Setzkescher müssen mindestens
3,50 Meter lang sein und einen Ringdurchmesser von mindestens 0,50 Meter aufweisen sowie aus
knotenlosem textilen Material bestehen. Sie sind durch geeignete Vorrichtungen auf ganzer Länge
gegen das Zusammenfallen zu sichern. Der Setzkescher ist weitestgehend parallel zur
Gewässeroberfläche auszulegen, sodass die gehälterten Fische frei schwimmen können. Eine
ausreichende Wasser- und Sauerstoffversorgung muss gewährleistet sein.
(4) Es darf nicht mehr als 1 Kilogramm Fische je 100 Liter Setzkeschervolumen, berechnet
als Produkt der Fläche des kleinsten Ringes und des Abstandes der äußeren Ringe, gehältert
werden.
Die Verwendung von Krebsen oder lebenden Wirbeltieren als Köder zum Fischfang ist verboten.


5.    Fischfang, der allein Sport- oder Hobbyzwecken dient und das Zurücksetzen aller

gefangener Fische vorsieht (Catch-and-Release), ist verboten.

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